Der Wiener Philharmoniker ist die erfolgreichste europäische Anlagemünze und gehört weltweit zu den beliebtesten Edelmetall-Investments. Geprägt von der Münze Österreich, verbindet sie österreichische Kultur mit höchster Prägequalität.
Warum der Philharmoniker so beliebt ist:
Als einzige etablierte Euro-Anlagemünze genießt der Philharmoniker weltweites Vertrauen. In den 1990er Jahren war er mehrfach die meistverkaufte Goldmünze weltweit. Der Feingehalt von 999,9‰ macht ihn zu einer der reinsten Anlagemünzen überhaupt.
Geschichte & Hintergrund
Der Wiener Philharmoniker wurde 1989 von der Münze Österreich eingeführt – einer der ältesten Prägestätten der Welt mit über 800 Jahren Geschichte. Die Münze ist nach dem weltberühmten Orchester benannt, das seit 1842 besteht und jährlich mit seinem Neujahrskonzert Millionen Menschen begeistert.
Erste Ausgabe in Gold (1oz und 1/4oz)
Einführung der Silbervariante
Einführung der Platinvariante
Bereits ein Jahr nach der Einführung war der Philharmoniker die meistverkaufte Anlagemünze in Europa und erreichte weltweit Platz zwei. Bis heute macht er 30-40% aller Anlagemünzenverkäufe in Europa aus.
💡 Wussten Sie? Der Philharmoniker war die erste Anlagemünze aus 999,9‰ Feingold und die erste Silber-Anlagemünze mit Euro-Nennwert. Bis 2002 trugen die Münzen noch einen Nennwert in Schilling.
Design & Motiv
Das zeitlose Design stammt vom Chefgraveur Thomas Pesendorfer und ist seit 1989 unverändert – ein Zeichen für Beständigkeit und Wiedererkennungswert.
🎻 Motivseite (Vorderseite)
Zeigt die charakteristischen Instrumente des Orchesters: Cello, Violinen, Viola, Harfe, Fagott und Horn. Darüber der Schriftzug „WIENER PHILHARMONIKER".
🎹 Wertseite (Rückseite)
Die berühmte Orgel aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins – dem Ort des legendären Neujahrskonzerts. Darunter Gewicht, Feingehalt, Jahr und Nennwert.
Philharmoniker in Gold
Der Gold-Philharmoniker ist das Flaggschiff der Serie und in fünf Stückelungen erhältlich:
| Stückelung | Gewicht | Nennwert | Seit |
|---|---|---|---|
| 1 Unze | 31,10 g | 100 € | 1989 |
| 1/2 Unze | 15,55 g | 50 € | 1994 |
| 1/4 Unze | 7,78 g | 25 € | 1989 |
| 1/10 Unze | 3,11 g | 10 € | 1991 |
| 1/25 Unze | 1,24 g | 4 € | 2014 |
Feingehalt: 999,9‰ (24 Karat) – damit gehört der Gold-Philharmoniker zu den reinsten Goldmünzen weltweit. Der Kauf ist in Deutschland mehrwertsteuerfrei.
Philharmoniker in Silber
Seit 2008 gibt es den Philharmoniker auch in Silber. Er war die erste Silber-Anlagemünze mit Euro-Nennwert und etablierte sich schnell als einer der beliebtesten „Silberphilis" weltweit.
1 oz
Stückelung
999‰
Feingehalt
1,50 €
Nennwert
2008
Seit
Besonderheiten des Silber-Philharmonikers:
- ✓ Glatter Münzrand (nicht geriffelt wie bei anderen Münzen)
- ✓ Schriftzug „SILBER" auf der Motivseite zur Unterscheidung von vergoldeten Fälschungen
- ✓ Lieferung in Tubes (20 Stück) oder Masterboxen (500 Stück)
- ✓ Im ersten Monat (2008) bereits 1 Million Stück verkauft
Philharmoniker in Platin
Seit 2016 komplettiert der Platin-Philharmoniker die Serie. Er ist aktuell in zwei Größen erhältlich:
1 Unze
31,10 g | 999,5‰ | 100 € Nennwert
1/25 Unze
1,24 g | 999,5‰ | 4 € Nennwert
Platin ist seltener als Gold und wird vor allem in der Industrie (Katalysatoren, Elektronik) nachgefragt. Der Platin-Philharmoniker eignet sich für Anleger, die ihr Portfolio diversifizieren möchten.
Alle Varianten im Überblick
| Metall | Stückelungen | Feingehalt | Seit | MwSt. |
|---|---|---|---|---|
| 🥇 Gold | 1oz, 1/2oz, 1/4oz, 1/10oz, 1/25oz | 999,9‰ | 1989 | Frei |
| 🥈 Silber | 1oz | 999‰ | 2008 | Diff.-Best. |
| ⚪ Platin | 1oz, 1/25oz | 999,5‰ | 2016 | 19% |
Tipps für den Kauf
1oz für bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Größere Stückelungen haben ein geringeres Aufgeld pro Gramm Edelmetall. Die 1oz-Münzen sind am wirtschaftlichsten.
Auf seriöse Händler achten
Kaufen Sie nur bei etablierten Edelmetallhändlern oder auf vertrauenswürdigen Marktplätzen. Der Philharmoniker wird aufgrund seiner Beliebtheit häufig gefälscht.
Tubes und Masterboxen für größere Mengen
Beim Kauf von 20+ Silbermünzen sparen Sie durch Tubes. Masterboxen (500 Stück) bieten den günstigsten Stückpreis.
Münzen in Kapseln lagern
Der hohe Feingehalt macht den Philharmoniker empfindlicher gegen Kratzer als legierte Münzen wie den Krügerrand. Schützen Sie Ihre Münzen.
Häufige Fragen
Ist der Philharmoniker besser als der Krügerrand?
Beide sind hervorragende Anlagemünzen. Der Philharmoniker hat einen höheren Feingehalt (999,9‰ vs. 916,67‰), ist aber kratzempfindlicher. Der Krügerrand ist durch die Kupferlegierung robuster. Bei 1oz enthalten beide exakt gleich viel Feingold.
Warum heißt die Münze „Philharmoniker"?
Die Münze Österreich erhielt 1989 die Erlaubnis des weltberühmten Orchesters, die neue Anlagemünze nach ihnen zu benennen. Das Design zeigt Instrumente des Orchesters und die Orgel des Wiener Musikvereins.
Kann ich mit dem Philharmoniker bezahlen?
Theoretisch ja – der Philharmoniker ist gesetzliches Zahlungsmittel in Österreich. Praktisch macht das niemand, da der Materialwert weit über dem Nennwert liegt (z.B. 100 € Nennwert vs. ~2.500 € Goldwert bei 1oz).
Wo wird der Philharmoniker geprägt?
In der Münze Österreich in Wien – einer der ältesten Prägestätten der Welt mit über 800 Jahren Geschichte. Die Prägeanstalt ist eine Tochtergesellschaft der Österreichischen Nationalbank.
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